Hat Ihr Kind verfärbte oder schmerzempfindliche Zähne? Dann könnten Kreidezähne (MIH) die Ursache sein. Diese Zahnschmelzstörung betrifft viele Kinder – doch mit der richtigen Behandlung können wir die Zähne Ihres Kindes langfristig schützen.
Was sind Kreidezähne (MIH)?
Kreidezähne – fachlich Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) – sind Entwicklungsstörungen des Zahnschmelzes, bei denen der Schmelz weicher, poröser und weniger widerstandsfähig ist. Dadurch können die betroffenen bleibenden Zähne schneller abbrechen, verfärben oder schmerzempfindlich sein.
Wie häufig kommen Kreidezähne vor?
In Deutschland sind etwa 10–15 % der Kinder betroffen, in manchen Altersgruppen sogar bis zu 30 %. Damit zählt MIH zu den häufigsten Zahnentwicklungsstörungen im Kindesalter.
Was sind mögliche Ursachen von Kreidezähnen (MIH)?
Die genaue Ursache ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Diskutiert werden Komplikationen in Schwangerschaft und frühen Kinderjahren, Fiebererkrankungen, Medikamente sowie genetische und Umweltfaktoren.
Welche Symptome treten bei MIH auf?
Typisch sind sichtbare Verfärbungen (weiß, gelb, braun), ein poröser „kreideartiger” Zahnschmelz und teils starke Empfindlichkeiten. Betroffene Zähne sind bruchanfällig und haben ein deutlich erhöhtes Kariesrisiko.
Behandlung und Therapie von MIH
Je nach Schweregrad reichen die Maßnahmen von Fluoridierung und Versiegelungen über Kunststofffüllungen bis hin zu Teil- oder Vollkronen bei stark betroffenen Molaren. In unserer Kinderzahnarztpraxis in Mainz behandeln wir Ihr Kind nach den neuesten internationalen Richtlinien.